[HowTo] – Eigenen Teamspeak 3 Server installieren [Linux]

In der folgenden Anleitung möchte ich euch zeigen wie ihr selbst einen Teamspeak 3 Server unter Linux aufsetzt und diesen am laufen haltet. Dazu liefere ich euch alle nötigen Informationen, Schritt für Schritt.

Warum Linux?

Für wen das Internet kein #Neuland ist, der dürfte schnell bemerkt haben, dass Linux im www das bevorzugte Betriebssystem ist. Aus diesem Grund laufen die meisten Server (root, vServer, Managed, usw.) eben mit dem Pinguin. Deshalb setze ich bei dieser Anleitung ebenfalls ein installiertes Linux voraus. Ich beziehe mich dabei auf die Distribution Debian Squeeze 7.0. Andere Distributionen wie Ubuntu und Co. können bei den Befehlen die zur Installation und dem Betrieb nötig sind leichte Abweichungen enthalten. Diese lassen sich recht schnell über eine Suchmaschine eurer Wahl ausfindig machen und werden hier auf Grund der Masse an möglichen Distributionen nicht explizit erwähnt.
Voraussetzungen

In meiner Anleitung gehe ich von folgendem IST-Zustand eurerseits aus:

Ihr könnt einen PC bedienen.
Ihr habt einen root-Server, vServer oder einen sonstigen Server gemietet, der eine direkte Verbindung zum Internet hat.
Auf dem Server läuft Linux.
Ihr habt Zugang mit ausreichend Rechte auf den Server. Stichwort: SSH. Ich nutze dafür das Tool puTTy.

Wie ihr einen Teamspeak 3 Server zu Hause auf eurem (Windows, Linux) PC aufsetzt und über das Internet erreichbar macht, werde ich in einem anderen Artikel behandeln. So viel sei gesagt: die Anleitung ist identisch. Jedoch werden noch weitere Schritte am heimischen Router notwendig sein, um euren PC aus dem Internet erreichbar zu machen.
Teamspeak 3 Server erstellen
Teamspeak Benutzer anlegen

Zuerst verbindet ihr euch via puTTy oder sonstigem SSH Client auf euren Linux Server und loggt euch ein.

Der Teamspeak Server sollte nicht unter dem Benutzer root laufen, um die Sicherheit* des Systems nicht zu gefährden. Aus diesem Grund legen wir einen neuen Benutzer an. Ich nenne ihn beispielhaft einfach „ts3“.

*Ich gehe nicht ins Detail von Sicherheitskonzepten unter Linux. Auch das sprengt den Rahmen des Tutorial. Ich sehe mich auch nicht in der Position, trotz einiger Erfahrung mit Linux, als Ansprechpartner für Linux-Sicherheit zu dienen. Dafür bedient ihr ebenfalls eine Suchmaschine und informiert euch ausgiebig.

adduser ts3

Als nächsten Schritt legen wir ein Installationsverzeichnis für den Teamspeak 3 Server fest. Ich habe mich einfach für das /home Verzeichnis des Benutzers „ts3“ entschieden. Wir erstellen also das Verzeichnis „teamspeak3“ und setzen den Besitzer des Ordners auf unseren „ts3“ User.

mkdir /home/ts3/teamspeak3

chown ts3 /home/ts3/teamspeak3

Teamspeak 3 aktuelle Version downloaden

Nun geht es an den Download der aktuellsten TS3 Server Version. Wir wechseln zunächst auf unserem Linux Server auf den Benutzer „ts3“ und loggen uns mit den im ersten Schritt hinterlegten Daten an.

Auf der offiziellen Teamspeak Webseite habt ihr eine Übersicht über alle aktuellen Versionen. Für unseren Fall navigieren wir zum Linux Abschnitt und wählen je nach System (32- oder 64-bit) auf den passenden Download. Ob euer Server auf 32- oder 64-bit läuft, erfahrt ihr mit dem Befehl

uname -m

Klickt auf der TS Webseite bei der passenden Version auf Download und klick euch durch den Lizenzvertrag (selbstverständlich brav lesen), bis ihr den Downloadlink angezeigt bekommt, den ihr euch kopiert.

Dann wechseln wir in unser /home/teamspeak3 Verzeichnis und laden die aktuellste Version drorthin.

cd /home/ts3/teamspeak3
wget http://dl.4players.de/ts/releases/3.0.11.2/teamspeak3-server_linux-amd64-3.0.11.2.tar.gz

Teamspeak 3 Dateien entpacken und installieren

Nach dem Download folgt das entpacken des .tar.gt Archivs.

tar -xzvf teamspeak3-server_linux*.tar.gz

Teamspeak 3 Server starten und konfigurieren

Nun sind wir soweit, dass wir den Server das erste mal starten können. Dafür rufen wir die mitgelieferte Startup-Routine auf, die den Server startklar macht. Wir wechseln erst in das Verzeichnis und starten dann das Skript.

cd /home/ts3/teamspeak3/teamspeak3-server_linux-amd64

./ts3server_minimal_runscript.sh

Wenn alles glatt läuft, bekommt ihr in eurer Konsole einige Informationen zu eurem nun gestarteten Server angezeigt. Wichtig sind dabei folgende Punkte, unterhalb des Schriftzugs IMPORTANT:

„Server Query Admin Account created – Darunter findet ihr „loginname“ und „password“ -> beides notieren!

Nach einigen weiteren Zeilen folgt wieder ein IMPORTANT Block. Darunter findert ihr „token=[hier steht eine Zeichenkette]“ -> ebenfalls notieren!

Jetzt startet ihr den Teamspeak 3 Client auf eurem (Windows/Linux/Mac) System. Dort geht ihr wie gewohnt beim Verbinden auf einen Server vor. Ihr gebt die IP eures eben aufgesetzten Servers an und wählt euren Nicknamen. Ein Server Passwort haben wir noch nicht gewählt, also bleibt das Feld frei. Dann gehts auf VERBINDEN.

Nach dem ersten Login werdet ihr aufgefordert das „token“ (wir haben es weiter oben aus der Konsole notiert) einzugeben. Dabei kopiert ihr den gesamten Berechtigungsschlüssel samt dem „token=[ZEICHENKETTE]“ in das Eingabefeld und klickt auf OK. Damit identifiziert ihr euch am Server als Admin.

Fertig. Damit habt ihr euren Server aufgesetzt, in Betrieb genommen und euch als Admin angemeldet.

Wechselt jetzt wieder in die Konsole eures Linux Servers. Drückt STRG+C und beendet damit die Ausführung eures Teamspeak 3 Servers. Wir starten diesen jetzt mit der richtigen Konfiguration, die den Server auch nach dem Logout weiterlaufen lässt.
Teamspeak 3 Server starten

/home/ts3/teamspeak3/teamspeak3-server_linux-amd64/ts3server_startscript.sh start

Teamspeak 3 Server stoppen

/home/ts3/teamspeak3/teamspeak3-server_linux-amd64/ts3server_startscript.sh stop

Teamspeak 3 Server neustarten

/home/ts3/teamspeak3/teamspeak3-server_linux-amd64/ts3server_startscript.sh restart

Jetzt habt ihr alles zur Hand was ihr braucht, um euren Server zu administrieren (über den Client bequem mit Hilfe der Benutzeroberfläche möglich), zu beenden und wieder zu starten, solltet ihr euren Server mal beendet haben, beispielsweise nach einem Neustart eueres Linux Servers.

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HTML schreibweise für ä,ö,ü,ß

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GEBOREN VOR 1984 – Wir waren Helden!!

Kinder von heute werden in Watte gepackt. Wenn du als Kind in oder vor den 80ern lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass du so lange überleben konntest! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren  Weiterlesen

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Anleitung: Aktualisierung eines bestehenden Debian 5 Lenny auf Debian 6 Squeeze

Vorbereitung:

!!! Wichtig: Das System auf jeden Fall vor dem Upgradevorgang sichern !!! Wenn es eine Virtuelle Maschine ist, am Besten die gesamte VM kopieren oder Snapshot erstellen. Bei dedizierten Systemen zumindest folgende Verzeichnisse: “/etc”, “/var/lib/dpkg”, “/var/lib/apt/extended_states” und die Liste vom Befehl “dpkg –get-selections” sichern

Derzeit installierte Debian Lenny Version anzeigen:

cat /etc/debian_version<br />5.0.8

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Script zur automatischen Installation von Nagios mit Plugins unter Ubuntu

Mit folgenden Script kann die aktuellste Nagios Version mit den Nagios Plugins 1.4.11 automatisch unter Ubuntu installiert werden. Weiterlesen

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IPC Umsteiger

Um von der ‚alten‘, bereits installierten IPC Version 11.2 auf die Neue umzusteigen sind folgende Schritte durchzuführen:

nano /var/emu/script/functions.sh

sucht dort nach dem Eintrag: IPURL

und ändern diesen in: IPURL=“http://ipc.pebkac.at/ipc“

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IPC 11.2 ist wieder Online

Die IPC Scripte sind seit gestern mit einem anderen Betreiber wieder Online.

http://ipc.pebkac.at/ipc/ipcsetup.sh

Installationsanleitung ist hier verfügbar!

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Don Karl

Wir trauen um unseren lieben Freund Karl-Heinz Selbach (aka Don Karl).
*02.05.1954
+28.02.2011
lux aeterna

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SKANDAL: Datenleck bei Windscreen DE – personenbezogene Daten sind hier frei zugänglich :-(

WOW – ich glaube ich sehe nicht richtig!!!!

=> Datenschutzverletzung bei der Firma Windscreen!

Auf der Website des Windschutzherstellers ‚Windscreen‘ Deutschland hat man die Möglichkeit Prospekte anzufordern. In dem Anforderungsformular müssen neben der Information Weiterlesen

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AVM Fritz Box – CLIR im Festnetz

Dauerhafte Rufnummernunterdrückung im Festnetz (CLIR)

Bietet der Festnetzanbieter das Merkmal „fallweise Rufnummernunterdrückung (CLIR2)“ an, kann man diese Unterdrückung bei jedem abgehenden Anruf über das Festnetz von der Fritzbox automatisch durchführen lassen, wodurch man effektiv eine „dauerhafte Rufnummernunterdrückung (CLIR3)“ erhält. Dies ist insbesondere bei Telefonanbietern interessant, die letzteres nicht anbieten (z.B. UnityMedia).

Dazu ist die CLIR2-Keypad-Sequenz als Globale Anbietervorwahl für alle Festnetzrufe einzutragen. Leider erlaubt die Fritzbox-Oberfläche keinen Stern und keine Raute in dieser Vorwahl, so dass man sich mit folgendem Direktaufruf behelfen muss:

<form method="POST" action="http://fritz.box/cgi-bin/webcm" target="_self" id="uiPostForm" name="uiPostForm">
<input type="hidden" name="login:command/password" value="$SITEPASSWORD" id="uiPostPassword">
<input type="hidden" name="telcfg:settings/Routing/Provider0" value="$CLIR2CODE" id="uiPostProvider0">
<input type="hidden" name="getpage" value="../html/de/menus/menu2.html" id="uiPostGetPage">
<input type="submit">
</form>
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