Vorbereitung:
!!! Wichtig: Das System auf jeden Fall vor dem Upgradevorgang sichern !!! Wenn es eine Virtuelle Maschine ist, am Besten die gesamte VM kopieren oder Snapshot erstellen. Bei dedizierten Systemen zumindest folgende Verzeichnisse: “/etc”, “/var/lib/dpkg”, “/var/lib/apt/extended_states” und die Liste vom Befehl “dpkg –get-selections” sichern
Derzeit installierte Debian Lenny Version anzeigen:
cat /etc/debian_version<br />5.0.8
Bevor wir die neuen Squeeze Pakete in Empfang nehmen, werden alle derzeitig installierten Pakete auf den neuesten Stand gebracht.
apt-get update<br />apt-get upgrade<br />apt-get dist-upgrade
Falls beim Upgrade die Fehlermeldung “The following packages have been kept back” auftaucht wie folgt vorgehen:
Die Meldung “The following packages have been kept back” bedeutet, dass die Pakte zurückgehalten wurden und es neuere Versionen der aufgeführten Pakete gibt, welche aber aus einem bestimmten Grund nicht installiert werden können. (nicht erfüllte oder geänderte bzw. neue Abhängigkeiten). Dies läßt sich mit folgendem Befehl lösen:
apt-get dist-upgrade -u
Den neuen Paket-Mirror eintragen:
Dazu ändern wir die Datei sources.list, die Ihr bei der Standardinstallation unter /etc/apt/ findet.
Diese Datei könnt ihr mit eurem Lieblingseditor bearbeiten. Ich persönlich verwende hier den “vi”.
vi /etc/apt/sources.list
Nun wird einfach überall das Wort “lenny” auf “squeeze” umgeschrieben.
Das Ergebniss sollte dann wie folgt aussehen:
deb http://ftp.at.debian.org/debian/ squeeze main deb-src http://ftp.at.debian.org/debian/ squeeze main
deb http://security.debian.org/ squeeze/updates main deb-src http://security.debian.org/ squeeze/updates main
Upgrade durchführen:
Die neuen Paketlisten downloaden:
apt-get update
Paketmanager apt, dpkg und aptitude updaten:
apt-get install apt dpkg aptitude
Update der restlichen Pakete:
apt-get dist-upgrade
Hinweis: Der Updatevogang kann je nach installierten Komponenten einige Zeit in Anspruch nehmen und einige Eingabefelder (Grbu2 Parameter, Dienste restarten, etc) öffnen sich, welche eigentlich immer standardmässig bestätigt werden können.
Nach dem Upgrade:
DebianVersion anzeigen lassen (Ergebnis sollte 6.0 sein):
cat /etc/debian_version<br />6.0
Server rebooten:
reboot
Nachdem der Server neu gestartet ist, sollte unbedingt das Syslog auf Fehler überprüft werden:
cat /var/log/syslog
Zudem wird empfohlen die geöffneten Ports zu checken:
netstat -tulpn
